Shitstorm wegen Regenbogen-Verbot! Wie schafft man mehr Toleranz im Fußball?

Shitstorm wegen Regenbogen-Verbot! Wie schafft man mehr Toleranz im Fußball?

Ein Stadion in #Regenbogenfarben als Zeichen für mehr Toleranz und Gleichstellung. Eigentlich sollte das kein Problem sein. Eigentlich. Denn es gibt da ja noch die #UEFA. Und die hat entschieden, dass das Münchner Stadion beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben leuchten darf. Die UEFA sei „aufgrund ihrer Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation. Angesichts des politischen Kontextes dieser speziellen Anfrage – eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielt – muss die UEFA diese Anfrage ablehnen.“ Gemeint ist mit der Entscheidung des ungarischen Parlaments, ein Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen bezüglich Homosexualität und Transsexualität einschränkt. Eine Entscheidung, die massive Kritik nach sich gezogen hat. Und dazu geführt hat, dass deutsche Stadionbetreiber ein Zeichen setzen. Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann twitterte: „Wenn München am Mittwoch nicht darf, dann müssen eben die anderen Stadien im Land Farbe bekennen. Auf jetzt, Kollegen in der Liga! Der Deutsche Bank Park schaltet zum Spiel gegen Ungarn den Regenbogen an. Das Waldstadion bleibt bunt!“ Ähnliches ist für das Kölner Stadion geplant und auch der SV Darmstadt 98 will das Böllenfalltor mit Regenbogenfahnen versehen. In #DASTHEMA schauen wir heute auf die Fragen: Sind wir wirklich so tolerant, wie es nach außen scheint? Schwul und Fußballer – wie gut geht das? Darüber sprechen wir mit Benjamin Näßler (@3ensta auf Instagram), er ist Fußballer, Mr. Gay Germany 2020 und engagiert sich gegen Homophobie in Fußball und Gesellschaft.

Quelle: Hessenschau

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